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Gesundheitsrisiko Zecke

By 11. Juni 2018 Februar 25th, 2020 No Comments

MANCHE ZECKEN ÜBERTRAGEN GEFÄHRLICHE FSME-(FRÜHSOMMER-MENINGOENZEPHALITIS) VIREN, NICHT NUR IN DEUTSCHLAND.

HIER EINE EMPFEHLENSWERTE INFO MAP, DIE DAS JEWEILIGE RISIKO DES EVENTUELLEN EUROPÄISCHEN URLAUBSLANDES ZEIGT:

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Da sollte eigentlich jeder während der Urlaubsvorbereitungen mal drüber schauen und sich ggf. informiert und vorsorgend für die Ferien ausrüsten, beispielsweise indem man helle Kleidung und wirksamen Insektenschutz* in den Koffer packt.

* beispielsweise ATACK CONTROL Insektenschutz ® Produkte aus der Apotheke.

GESUNDHEITSRISIKO ZECKE: WELCHE KRANKHEITSERREGER ÜBERTRAGEN ZECKEN UND WIE GEFÄHRLICH IST DAS WIRKLICH FÜR UNS MENSCHEN?

Schätzungen zufolge erkranken hierzulande Zehntausende jährlich an Borrelien, den am häufigsten übertragenen Krankheitserregern in Deutschland. An zweiter Stelle steht die Übertragung des FSME-Virus durch heimische Zecken.

Europaweit haben FSME-Befälle in den vergangenen 30 Jahren um nahezu 400 Prozent zugenommen! Grund genug, um auf die Gefahren durch Zecken-Befall noch mal genauer zu schauen. Fakt ist: Zecken sind gefährlich für Mensch und Tier. Ohne Zeckenschutz in die Risikogebiete zu gehen, birgt ein hohes Gesundheitsrisiko. Generell gilt es, in den warmen Frühjahrs- und Sommermonaten Vorsicht walten zu lassen und sich umfassend vor Zeckenbefall zu schützen*.

Hier eine kurze Übersicht einiger Krankheiten, die durch Zecken in Deutschland an Menschen weitergegeben werden können:

Wissenswertes

Weitere durch Zecken übertragene Krankheiten, die eher im südeuropäischen Raum und in Afrika, den USA und anderen Ländern vorkommen: Rickettsiose (auch Fleckfieber genannt), Krim Kongo Fieber, Colorado-, Südafrikanische und Rocky Mountain-Zeckenfieber, Indische Waldkrankheit, Q-Fieber sowie Tulrämie.

* Unter anderem durch den Einsatz eines zuverlässigen Repellents, beispielsweise ATACK CONTROL Insektenschutz® Spray gegen Mücken, Zecken und Wespen aus der Apotheke.

ES GIBT SIE NICHT, DIE „EINZIG RICHTIGE ART“ DER ZECKENENTFERNUNG. ES GIBT MEHRERE! ABER WIE AUCH IMMER, SO SCHNELL WIE MÖGLICH SOLLTE MAN DIES TUN.

Sommer, Sonne, barfuß… Natürlich kann es immer mal passieren, dass die ein oder andere Zecke uns auf der Wiese, im Wald oder sogar in Innenräumen findet und sich festsaugt – man fragt sich, wie man diese jetzt sicher entfernt. Dafür gibt es probate Hilfsmittel, wie die Zeckenkarte, -pinzette oder -lasso. Geübte sind auch beim Entfernen mit zwei Fingern erfolgreich.

Eines gilt für alle Arten: Da FSME direkt nach dem Zeckenstich übertragen werden kann und Borreliose bereits nach zwölf bis 24 Stunden, sollte man die gefährlichen Insekten bestenfalls ruhig, aber zeitnah entfernen.

Generell gilt, Zecken jeweils hautnah aufgreifen, um sie nicht zu zerquetschen. Dann langsam und konzentriert das Tier entfernen. Nicht drehen, nicht kräftig ziehen. Beherzigt man dies, kann man kaum etwas falsch machen und sind der Einsatz von Zeckenkarte, -pinzette oder dem sogenannten Zeckenlasso eigentlich unkompliziert:

1) Die Zeckenkarte fixiert man an der V-förmigen Öffnung an der Zecke und entfernt sie dann durch eine kontrollierte Bewegung nach vorn beziehungsweise oben.
2) Mit der Zeckenpinzette greift man das Tier hautnah an den Mundwerkzeugen und zieht es dann ruhig und ohne Ruckeln heraus.
3) Das Zeckenlasso hat eine Schlaufe, die man um die Zecke legt. Mittels des Drückknopfes am Ende zieht man die Schlaufe zusammen und kann das Insekt so mühelos aus der Haut ziehen.
4) Beim behutsamen Herausziehen mit Daumen und Zeigefinger muss man darauf achten, die Zecke nicht zu zerdrücken. Dieses Prozedere ist eher etwas für erfahrene Zeckenjäger!

ZECKEN RICHTIG ENTSORGEN. WAS TUN, NACHDEM MAN AUFGESPÜRTE ZECKEN ENTFERNT HAT?

Zecken sind zäh! Ihre Überlebenschancen nach einer Mahlzeit stehen bei etwa drei Jahren. Steckt man sie in ein Labor, können sie sogar bis zu 10 Jahre ohne Nahrung überleben! Was bedeutet das für die Entsorgung? Im WC-Wasser oder Waschbecken herunter spülen beispielsweise tötet die Zecken selten, sie können bis zu einem Monat unter Wasser überleben. Auch das Zertreten oder Zerquetschen sind nicht die empfohlenen Herangehensweisen.

Zeckenforscher haben unterschiedlichste Methoden auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das Zerquetschen mit einem Gegenstand wie einem Glas oder das Töten mit 40-prozentigem Alkohol oder Chlorreiniger am effektivsten und sichersten sind.

Wichtig ist, dass wir nicht in Kontakt mit den konterminierten Körperflüssigkeiten der entfernten Zecke kommen. Es passiert leider gar zu schnell, dass Krankheitserreger durch kleine Wunden in unseren Organismus gelangen. Auch Eier, die sich eventuell in der getöteten Zecke befanden, können beim Zerquetschen heraustreten, überleben und im Hautkontakt mit uns gefährliche Krankheiten übertragen.
Nimmt man aber ein Blatt Papier, klappt es um das Tier und geht dann mithilfe eines Glases oder Topfes mit Druck darüber, schützt man sich selbst relativ gut. Papier mit Zecke kann dann einfach in die Mülltonne geschmissen werden. Wählt man das Abtöten durch 40-prozentigem Alkohol, sollte man dafür ein geschlossenes Gefäß benutzen und es sicher von Kindern und Haustieren fernhalten. Und ein dritter möglicher Weg wäre das Verbrennen. Dafür nehmen Sie ein feuerfestes Gefäß, werfen die Zecke hinein und zünden sie an.

Das liest sich alles irgendwie makaber, finden Sie? Finden wir auch. Aber die Gefahr der Übertragung von zum Beispiel FSME und Borreliose sind einfach zu hoch, als dass ein anderes Prozedere als das Töten der entfernten Zecken infrage kommen darf. Da sind sich Wissenschaftler und Ärzte einig.

ZECKEN IN DER STADT UND IN INNENRÄUMEN? JA, TATSÄCHLICH! AUCH DA SIND SIE MITTLERWEILE NICHT SELTEN ZU FINDEN. LEIDER.

Nicht genug, dass Zecken in den letzten Jahren kaum noch eine Winterpause gemacht haben (in der Regel sind sie bei anhaltend über fünf Grad auf der Pirsch, also etwa von Februar bis Oktober) – sie machen auch vor dem Stadtleben keinen Halt mehr! Eine 2015 von der Universität Hohenheim veröffentlichte Studie macht deutlich, dass die Spinnentiere sich in Städten mittlerweile sehr wohl fühlen und es kaum noch Plätze gibt, an denen man sich vor ihnen sicher wähnen darf.

Sie lauern auf Grünflächen aller Art, im kurz geschnittenen Rasen ebenso wie auf der wild wachsenden Wiese oder im Wald, in Sträuchern und tatsächlich teilweise auch in den Häusern! Beunruhigend hohe 75 Prozent der Gärten in Stuttgart waren beispielsweise laut besagter Studie von Zecken besiedelt!

Was bedeutet das für uns? Die höhere Zecken-Population findet man sicherlich auch weiter in der Natur; und Menschen, die sich dort viel aufhalten, müssen sich besonders gut schützen. Aber auch in der Stadt ist Vorsicht geboten. Was also auf der Naturwiese gilt, sollten wir ebenso im städtischen Grünbereich beherzigen: festes Schuhwerk, lange, helle Kleidung, Repellents zur Abwehr*. Das gilt besonders für Kinder, die oft im Park oder auf Wiesen spielen.

* beispielsweise ATACK CONTROL Insektenschutz ® Produkte aus der Apotheke.

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